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Samstag, 8. Januar 2011

Suchmaschinenoptimierung - lohnt es sich, viel Geld zu investieren?

Suchmaschinenoptimierung ist wie ich finde ein höchst interessantes Thema. Es gibt unzählige Meinungen, Vorgehensweisen und Falschinformationen zur optimalen Platzierung einer Web-Seite in den oberen Rängen von Google und Co. Viele schwarze Schafe tummeln sich mit unseriösen Angeboten und versprechen Top-Platzierungen innerhalb kürzester Zeit.

Kürzlich hatte ich ein längeres Gespräch mit einem seriösen und deutschlandweit führenden SEO-Anbieter. Möchte man die Dienste des Anbieters in Anspruch nehmen, muss man allerdings auch mit monatlichen Kosten von mindestens 500 Euro rechnen. Was bekommt man dann für das Geld?

Der Anbieter hat ein großes Netzwerk von Web-Hostern und Bloggern aufgebaut, die bereit sind, für Geld wertvolle Links (sog. Backlinks) auf ihre Web-Seite zu platzieren. Die platzierten Links sind zudem Themen-bezogen und daher aus Sicht von Google besonders wertvoll. Diese Art von Backlink-Platzierung ist mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, da Google natürlich an einem fairen Wettbewerb interessiert ist und solche Praktiken grundsätzlich nicht mag. Von daher ist besonders vor kommerziellen "Linkfarmen" zu warnen, da diese sehr leicht zu durchschauen sind. Wohldosiert können aber solche Link-Kampagnen beachtliche Erfolge erzielen.

Es gibt allerdings Voraussetzungen, damit eine solche Kampagne überhaupt funktionieren kann, ohne größeres Aufsehen bei Google zu verursachen: Die Web-Seite muss eine gewisse Glaubhaftigkeit besitzen und bereits einige Zeit im Netz vorhanden sein. Eine "gesunde" Verlinkung mit themenrelevanten Seiten sollte existieren.

Und nicht zu vergessen: Die Web-Seite sollte suchmaschinenfreundlich aufgebaut sein, auf Keywords optimiert und für Crawler gut lesbar sein. (Stichwort Flash und Java Script). In diesem Zusammenhang gibt es eine Menge Ansatzpunkte, um schnell beachtliche Erfolge zu erzielen. Viel Geld ausgeben sollte man m. E. nach erst, wenn diese Möglichkeiten voll ausgeschöpft wurden.

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